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Fahrt zum Erfurter Weihnachtsmarkt endet im Stau auf der Autobahn

Die Reise zum Erfurter Weihnachtsmarkt musste unterwegs abgebrochen werden.

Anklicken für mehr FotosAls die beiden Busse am Samstagmorgen gegen 8 Uhr mit den gut 90 Reisenden den Platz Chateau-Renault verließen und in Richtung Erfurt aufbrachen, schien noch alles in bester Ordnung. Zwar hatte es am Tag zuvor große Mengen Schnee gegeben, aber die Straßen waren frei und es schien alles auf einen schönen Tag in Erfurt hinzudeuten.

Das endete dann allerdings recht abrupt auf der Autobahn A480 kurz hinter Gießen. Hinter einer Kuppe mussten die beiden Busse sich am Ende eines Staus einordnen. Nur gut 500m davor schien 'irgendetwas' passiert zu sein. Dass es sich hierbei um einen schweren Unfall handelte, war allen Reisenden spätestens dann klar, als nacheinaner 6 Rettungswagen, mehrere Notärzte, drei Einsatzgruppen der Feuerwehr sowie diverse Polizeifahrzeuge an den Bussen vorbei rasten. Darüber hinaus ladete auch noch ein Rettungshubschrauber neben der Unglücksstelle.

Die A480 war nach dem Verkehrsunfall - wie später zu erfahren war mit zwei Toten und mehreren schwer Verletzten - komplett in beide Richtungen gesperrt. Nach zwei Stunden war dann die Fahrbahn wieder soweit nutzbar, dass der Stau über die Mittelspur auf die Gegenfahrbahn geleitet und vor dort zurück geführt werden konnte. An eine Weiterreise nach Erfurt war nun nicht mehr zu denken. Die Zeit war inzwischen soweit vorgerückt, dass ein längerer Aufenthalt in Erfurt nicht mehr möglich war. Der Vereinsvorstand musste also improvisieren und entschied sich kurzfristig für eine Fahrt zurück in Richtung Heimat nach Marburg.

Ärgerlich für alle, die sich auf den Markt in Erfurt gefreut hatten. Jedoch traf diese Entscheidung auf das Verständnis aller Mitreisenden, die allesamt froh waren, 500m hinter dem Unfall ins Stehen gekommen und nicht darin verwickelt zu sein.

Also ging's nach Marburg. Die Stadt in Hessen ist bekannt für ihre herrliche Fachwerkarchitektur und ihren Schlossberg mit der Oberstadt und ihren malerischen Gassen und Winkeln. Die Brüder Grimm hatten hier ihre Studienzeit verbracht und überall stößt man auf die Spuren der beiden berühmten Märchenerzähler.
Auch hier gibt es einen Weihnachtsmarkt am historischen Rathaus sowie an der Elisabethkirche. Der Markt war zwar klein, dafür aber fein! Und in Verbindung mit der schönen verschneiten Altstadt, dem klaren frostigen Wetter und der - trotz allem - guten Stimmung, verbrachten die Reisenden einen schönen Nachmittag in dieser Stadt. Für Viele war nach dem Besuch klar, das sie im Sommer noch einmal nach Marburg reisen wollen.

Nach der Rückankunft in Mülheim-Kärlich erwartete die Reisenden im Saal des Vereinshauses noch ein gutes Abendessen und eine kleine Adventsfeier mit Besuch des Nikolauses. Dieser blickte noch einmal zurück auf das im abgelaufenen Jahr geschehene und entließ die Gäste mit seinen guten Wünschen für die anstehenden Feiertage.

Im kommenden Jahr, wieder am 2. Adventwochenende, will der Vorstand einen zweiten Anlauf zum Besuch des Erfurter Weihnachtsmarktes unternehmen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so besteht die Hoffnung, dieses Reiseziel im kommenden Jahr tatsächlich zu erreichen.

Fotos von der Veranstaltung finden Sie hier: