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Mittelalter-Ausstellung am Vereinsheim

Besucher erlebten eine Zeitreise ins Mittelalter

Vielleicht hätte man sich wünschen können, die Sonne hätte das ein- oder andere Mal öfter durch die Wolken geschaut und für ein paar Grad mehr Frühlingswärme gesorgt. Das war aber auch schon der einzige Wunsch, der bei der der Mittelalter-Ausstellung unter dem Titel "Lebendiges Mittelalter" am 21. April rund um das Vereinsheim in der Rübenacher Straße in Mülheim-Kärlich offen blieb.













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Ansonsten kamen die zahlreichen Gäste, die sich in der Zeit zwischen 11 Uhr am Vormittag und 18 Uhr am frühen Abend auf dem Veranstaltungsgelände eingefunden hatten, voll auf ihre Kosten. Dafür sorgte nicht nur die Fidelio-Crew, die mittags einen defitigen Eintopf aus dem Feuerkessel ebenso anbot, wie ein reichhaltiges Kuchenbuffet zur Kaffeezeit am Nachmittag.

Viel wichtiger waren die Darsteller, die - in ihre mittelalterlichen Gewandungen gehüllt - für eine entsprechende Atmosphäre sorgten:

  • Die Kaufleute vom fernen Thal zeigten und erläuterten den mittelalterlichen Handel mit kostbaren Gewürzen ebenso wie eine Schau an Wurf-, Stich- und Hiebwaffen.
  • Draconis Medard aus Bendorf zeigten historisches Lagerleben. Die Gäste konnten eine Sammlung an Rüstungen und Waffen bestaunen. Kleine und große Besucher konnten sich selbst im Schwertkampf gegen die Ritter und Soldaten der Truppe versuchen.
  • Die Rhenser Spielleute "Viribus Unitis" präsentierten Tavernen- und Marktmusik, Volksweisen, Rauf-, Pfaffen- und Sauflieder, mittelalterlicher Moritaten- und Bänkelgesang, romantische Weisen und Balladen. Sie wussten mit ihrer Musik und ihren teilweise immer aktuellen Texten das Publikum zu begeistern.
  • Edwin, der Schmied hatte mit seiner Gattin eine komplett eingerichtete Schmiede mit Feuerstelle, Amboss und allen möglichen weiteren Werkzeugen aufgebaut. Hier zeigte er die Bearbeitung von Metall vom Hufeisen über Bestecke bis hin zu kleinen Schmuckstücken.
  • Ein Bettelpoet zog über den Festplatz und trug seine Geschichten, Gedichte und Moritaten vor.
  • Drei spätmittelalterliche Söldner zeigten Schaukämpfe mit dem Schwert und anderen Waffen.
  • Der Feldscherer Clemens von Treis in seiner Darstellungen als ein Wundarzt im Heer (in der Umgangssprache auch "Feldscher" oder "Feldscherer", genannt) des Lazarusordens sowie die eines Leibarztes bzw. Stadtarztes im Jahre 1300 führte durch die spannende Medizin des Mittelalters. Medizin war und ist ein wichtiger Teil unseres Lebens den auch "Laien" nicht ignorieren können - spätestens bei der nächsten Erkältung wird der Gesundheit, und damit auch der Medizin, wieder Aufmerksamkeit geschenkt. Viele "alte" Methoden wurden noch vor dreißig, vierzig Jahren angewandt und andere finden wieder Einzug in die Therapiepläne.
  • Die Feuergruppe "Beacons" aus Koblenz zeigten sich mit Kunststücken und Tricks ebenso dem Publikum wie mit ihren Feuertänzen.

Für ein spannendes und abwechslungsreiches Programm war also gesorgt. Und auch das Wetter spielte mit, von der einleitenden Einschränkung oben einmal abgesehen. Und so erlebten Aktive wie Gäste einen nicht nur interessanten, sondern auch unterhaltsamen und kurzweiligen Tag im 'lebendigen Mittelalter' ganz stilecht an historischer Stätte in einem der ältesten Straßenzüge Mülheims.

Eine Fortsetzung der Veranstaltung wird es ganz sicherlich auch wieder geben: im Frühjahr 2015 an gleicher Stelle.