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Zum Abschluss gab's eine Lindemann-Führung

Betrieb der Tanzgruppe nach 40 Jahren vorerst eingestellt

Die Tanz- und Trachtengruppe des Theater- und Heimatvereins war 1975 zunächst gemeinschaftlich mit dem Kirchenchor "Cäcilia" aus Kärlich neu gegründet worden. Ihr damaliger Gründer und langjähriger Vorsitzender des Vereins Ferdinand Maurer leitete die Gruppe bis 1997, von da an stand sie unter der Leitung von Petra Präder.

Ende 2014 wurde der Betrieb der Gruppe vorerst 'offiziell' eingestellt. Grund hierfür war ganz einfach die Tatsache, dass - wie bei so vielen Vereinen - der aktive Nachwuchs fehlte. Leider nur noch zu wenige aktive Tänzerinnen und Tänzer standen zur Verfügung, um einen sinnvollen Weiterbestand aufrecht zu erhalten.

 

Und die verbliebenen Aktiven selbst waren teils aus gesundheitlichen, teils aus beruflichen Gründen auch nicht immer in der Lage, alle anstehenden Auftritte zu bewältigen.
So blieb dem Verein letztlich nur die schmerzhafte Entscheidung, die Abteilung Tanzgruppe vorläufig zu schließen. Die eingangs beschriebene vorläufige 'offizielle' Schließung der Abteilung bedeutet jedoch, dass sich die Tänzerinnen und Tänzer entschlossen haben, zu bestimmten Anlässen auch weiterhin - allerdings unregelmäßig - zusammen zu kommen und auch zukünftig den ein- oder anderen Auftritt zu gestalten oder an Veranstaltungen teilzunehmen. So z. B. bereits am 1. Mai 2015 bei der Vorstellung und Inthronisation der neuen Kirschblütenkönigin geschehen.

Um das Ende einer 40-jährigen Gruppengeschichte in angemessenem Rahmen zu begehen und noch einmal zu einer gemeinsamen Feier zusammen zu kommen, trafen sich die Aktiven der Gruppe am Samstag, dem 16. Mai nachmittags am Vereinsheim in der Rübenacher Straße. Hier wartete schon "der Lindemann" Horst Hohn auf die Gruppe. Nach einem Gläschen Sekt, zu dem die Leiterin Petra Präder eingeladen hatte, übernahm er die Regie und führte die insgesamt 22 Personen durch den Stadtteil. Halt machte er dabei am historischen Dorfmittelpunkt, dem heutigen Kolpingplatz, in der Rathaus-Kapelle, im Heimatmuseum, in der Brunnenstraße und an der Pfarrkirche Maria-Himmelfahrt. Hier erzählte er Wissenswertes, Interessantes und Amüsantes aus der Ortsgeschichte. Seine Begleiter lernten dabei Mülheimer Originale wie den "Lindemann" Peter Linden, den letzten Kurfürsten Clemens-Wenzeslaus, der in Kärlich ein Jagdschloss unterhielt, dessen Schwester Kunigunde oder den ersten Pfarrer der Gemeinde Pfarrer Rödelstürtz kennen.
Ihren Abschluss fand die Führung dann gegen 19 Uhr - inzwischen hatte es leicht angefangen, zu nieseln - am Restaurant "Zur Linde" von Marco und Sandra Linden.

Hier kehrte die Gruppe dann auch ein. Der Vereinsvorstand hatte das Restaurant für diese Feier gemietet und Marco Linden mit seinem Team zauberte ein phantastisches 5-Gänge-Menü auf die Tische. Bis in die Nacht hinein saß die Gruppe noch zusammen und genoss das hervorragende Essen und den guten Wein.

Ihrer letzten Gruppenleiterin dankten die Aktiven - und dankte der Verein - mit einem gemeinsamen Präsent: Petra Präder erhielt einen Gutschein für einen Tandem-Gleitschirm-Flug vom Gipfel des Nebelhorns im Allgäu.

Weitere Fotos vom Tag und vom Abend finden Sie hier: