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Aschenbrödel - Das Familienmusical in der Kurfürstenhalle

Die Mülheimer Märchenspieler begeisterten mit "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"

Christian Berg, einer der meist gespielten deutschen Bühnenautoren, hat mit seiner Bühnenversion des berühmten tschechischen Märchens eine schnelle, spritzige und humorvolle Variante des Stoffs geschaffen, der im Jahre 1973 von der DEFA verfilmt wurde und seit dieser Zeit 'alle Jahre wieder' zu den beliebtesten Sendungen im vorweihnachtlichen Fernsehprogramm gehört: "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel".

Die Mülheimer Märchenspieler hatten sich für ihre Spielzeit 2013 viel vorgenommen. Handelt es sich bei Christian Berg's "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" doch nicht 'einfach nur' um ein Märchenspiel, sondern vielmehr um ein Musical - ein Familien-Musical, um genau zu sein.

Nach Motiven des Original-Märchens von Bozena Nemcova und in Text und Handlung angelehnt an die berühmte Filmversion wartete die Musical-Variante mit ganz neuen Melodien auf. Spielleiter Jürgen Maurer musste sich deshalb Hilfe suchen für die Einstudierung der insgesamt 8 verschiedenen Gesangsnummern. Diese Hilfe fand er in der Mülheim-Kärlicher Musikerin Clarissa Frank. Sie spielte nicht nur die Backing-Tracks - also die Musikaufnahmen - dazu ein, sondern studierte mit den Schauspielerinnen und Schauspielern auch vom Sommer an regelmäßig deren Gesangs-Parts ein.

Die Begeisterung, die Spielleiter Jürgen Maurer vom ersten Lesen des Scripts an für das Stück empfand, übertrug sich schnell auf die gesamte Gruppe. Alle Akteure fühlten sich sichtlich wohl in ihren Rollen und genossen es ebenso sichtlich, diese auf der Bühne darzustellen.

Aber auch das Publikum in den insgesamt 7 Vorstellungen in der Kurfürstenhalle am 3. Adventwochenende 2013 war vom ersten Moment an mitgerissen vom Geschehen auf der Bühne.
Aschenbrödels Pferd "Nikolaus" und die alte Eule "Rosalie" - beide aus der Werkstatt des "Figurenschneiders" Norman Schneider in Bielefeld und gesprochen von Helmut Ihrlich und Marina Dötsch - gehörten dabei zweifelsohne zu den Publikums-Lieblingen. Aber auch die 'echten' Figuren Aschenbrödel (Jenny Kohl), deren Stiefmutter (Ursula Maurer), ihre Stiefschwester Dorchen (Julia Müller-Ruckdeschel), Stallknecht Valentin (Peter Maurer) oder der Prinz (Sebastian Buch) überzeugten in ihren Rollen ebenso wie als Gesangs-Solisten.
König (Manfred Bauer) und Königin (Christel Bauer), die Mägde Marie (Saskia Müller) und Sophie (Sophia-Magdalena Maurer), die 'reichsten und schönsten Frauen des Landes' auf dem Ball des Prinzen (Charline Baulig, Celine Hoppenau, Kathrin Maurer, Lisa Maurer, Nicola Maurer, Hazal Özmen und Anna-Sophia Smarzly) sowie die Tauben (Chiara Boden, Maira Boden, Emily Fliegel, Janice Müller und Ezgi Özmen) ergänzten das Ensemble.

Auf, hinter, vor und unter der Bühne waren bei jeder Vorstellung insgesamt mehr als 40 Personen im Einsatz. Einem Einsatz, der am Ende jeder Vorstellung vom Publikum mit lang anhaltendem Applaus belohnt wurde.

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